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Honigkuchenmann Marathon
05.01.2003

Mann

Deutschland

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Am 05. Januar trug die LG Kevelaer den ersten deutschen Marathon im Jahre 2003 aus, was gleichzeitig den ersten Marathon im Kreis Kleve überhaupt bedeutet. Grund genug für mich als gebürtigen Klever dies zu unterstützen und den Leistungsstand zu überprüfen. Damit war ich nicht allein, 235 Gleichgesinnte trafen sich am Sonntagmorgen um 10 Uhr bei Minustemperaturen aber (zunächst) zum Start an der Jugendherberge Schravelen ein, darunter prominente Gäste wie die 10fach Triathlon-Weltrekordlerin Astrid Benöhr und Marathon-Weltrekordler Horst Preisler, der in Kevelaer seinen 1156 (!) Lauf über diese Distanz absolvierte.

Der Marathon wurde in 7 Runden á 6 km durch die Schraveler Heide gelaufen, mit 200 m Verlängerung im Zieleinlauf. Die ersten 1200 m lief am auf steinigem Sandboden, dann eine 4600 m lange Runde auf Asphalt, vorbei an Winnekendonk und schließlich die 1200 m zurück auf dem Sandboden zum Ziel. Nach dem Amsterdam-Marathon in 3:51:25 war ich bestrebt, unter die 3:50 h zu laufen, als richtete ich meine Rundenzeiten auf 5:24 Minuten ein, was die ersten Runden auch hervorragend klappte, zumal der Kurs absolut eben und einigermaßen windstill (ist am Niederrhein nicht selbstverständlich) war.

Verpflegungsstellen gab es jeweils zu Anfang und Ende der Asphalt-Strecke, also im Schnitt alle 3 km. Man hatte die Wahl zwischen warmen Tee (habe ich ausschließlich gewählt), Wasser und Iso-Drinks, sowie an fester Nahrung Bananen und natürlich Honigkuchen-Stücke (allein deshalb lohnt sich der Marathon, auch wenn man während des Marathons nicht zuviel Stücke auf einmal verputzen sollte).

Nach 2/3 des Honigkuchenmann-Marathon setzte leichter Schnee ein, hörte zwischenzeitlich wieder auf ein zweites Mal einzusetzen. Die Straßen wurden langsam Weiß, doch behindern tat der Schnee nicht, zumal er nicht mit Gegenwind einherging. Nach 13 km wurde ich das erste Mal vom späteren Sieger Klaus Lütgenhorst überholt ( da hatte der schon 6 km mehr hinter sich !), nach 23 km auch von der ersten Frau Annette Neinhüs-Janssen, bei km 28 sah ich Klaus Lütgenhorst zu zweiten (und letzten) Mal, da hatte er nur noch 2 km vor sich.

Sieger wurde Horst Lütgenhorst vom ASV Duisburg in 2:37:47 bei den Männern und Annette Neinhüs-Janssen vom TSV Weeze in 3:04:32. Als diese beiden im Ziel waren, begann für mich die schwerste Zeit. Lange konnte ich mit der Laufgruppe aus Essen (mittleres Bild, ich bin die verdeckte Person) mithalten, doch nun stiegen die km-Zeiten auf 5:30 Min. und die letzten 3 km gar auf 5:40, so dass im Ziel eine 3:50:24 auf der Anzeigetafel stand. Als Belohnung für den überstandenen Marathon gab es ein 180g-Langarmshirt des Sponsors, eine Urkunde, sowie 400g des schon reichlich getesteten Honigkuchens. Positiv zu vermerken sind auch die kurzen Wege zu den Duschen (auch wenn zwei Duschen für die Männer etwas knapp waren), zum Ziel-Bier und Kuchen und zu den Parkplätzen, somit kann man des Ausrichtern nur zu der ersten Marathon-Veranstaltungen des Jahres 2003 beglückwünschen.

Axel Vehreschild

Strecke-Honig

Start-Honig2

Verplegung

Wende-Honig2

Sieger-Honig

 

Punkte

Bewertung

Anmeldung

7

20 € , Anmeldung und Bestätigung über Internet, bei mir allerdings erst im 2. Versuch

Organisation

9

geringe Wartezeiten beim Duschen, ansonsten nichts zu beanstanden

Wegstrecke

5

der Feldweg (40% des Marathon) war etwas anstrengend, gerade zum Ende, ansonsten Asphalt

Attraktivität

2

7 Runden über Feld- und Landwirtschaftswege, da darf man nicht viel Sehenswertes erwarten

Schnelligkeit

8

wenig Kurven, vollkommen eben, nur der Feldweg und der Asphalt kosten etwas Zeit

Verpflegung

8

zweimal pro Runde warme und kalte Drinks, dazuu Bananen und Honigkuchen

Zuschauer

2

am Ziel war Stimmung, ansonsten auf der Strecke recht ruhig, abgesehen von den Streckenposten

Preise

7

Langarm-T-Shirt, Urkunde und 400g Honigkuchen, dass war in Ordnung

Internet-Seite

5

sparsam, aber alles notwendige und auch viele Fotos und Berichte zum Marathon

Teilnehmer

6

235 Teilnehmer, durch die 7 Runden war man aber immer in Gesellschaft und hatte auch schnellere und langsamere Läufer im Blick

Gesamt

59

 

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